Pariser Fackellauf unterbrochen

Der Fackellauf für die olympischen Spiele in China musste in Paris unterbrochen werden. Die Proteste gegen die Tibet-Politik Pekings waren zu groß, so daß die Fackel im Bus weiter transportiert werden musste. Dabei ging die Fackel sogar kurzzeitig aus.

Was als Triumph-Lauf durch Paris geplant war, endete trotz des riesigen Sicherheitsaufgebots im Disaster für China. Nicht nur Demonstranten an der geplanten Strecke machten ihrer Ablehnung gegen die chinesische Politik Luft, sondern auch einige Stadträte protestierten. Sie hängten demonstrativ die Tibetische Flagge an ihr Rathaus. Mehrere geplante Stationen an Pariser Sehenswürdigkeiten wurden darauf abgesagt.

Mit solch offener Kritik hatte Pekings Führung wohl nicht gerechnet. Aber in Europa lassen sich Demonstrationen nicht einfach verbieten, Herr Hu Jintao! So wie Sie das in → mehr lesen…

Staatenlose Frau nach 27 Jahren abgeschoben

Nach 27 Jahren in Berlin ist vergangene Woche die 51-jährige Khadra O. in die Türkei abgeschoben worden. Die siebenfache Mutter kann jedoch kein Wort türkisch.
Mit 30 EUR in der Tasche sitzt sie jetzt auf dem Flughafen von Istanbul. Seit ihrer Ankunft hat sie diesen nicht verlassen. Wo sollte sie auch hin, sie kennt niemanden in der Türkei!?

Khadra O. war 1981 mit ihrem Mann, einem Libanesen, aus dem Libanon nach Berlin geflohen. Ihr Vater soll Türke gewesen sein, nur deshalb hat man sie jetzt in die Türkei abgeschoben. Und das obwohl die Frau staatenlos ist. Das Völkerrecht sagt dazu:

Jeder Staat ist völkerrechtlich verpflichtet, in seinem Hoheitsgebiet befindliche Staatenlose nicht in einen anderen Staat auszuweisen, vielmehr muss er ihnen

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Schwacher Dollar: Cocktail-Rabatt für Amis

In Venedig, das ja sonst für seine dreiste Touristen-Abzocke bekannt ist, bekommen US-Touristen ab sofort Rabatt.
In „Harrys Bar“, in der einst schon Ernest Hemingway Stammgast war, bekommen die armen Amerikaner jetzt 20 Prozent Rabatt auf alles. Der Besitzer der Bar möchte die seit vielen Jhren treuen Stammkunden damit unterstützen.
Grund ist der schwache Kurs des US-Dollars. Deshalb können sich viele US-Amerikaner eine Europa-Reise zur Zeit kaum noch leisten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Mit dem schwachen Dollar brechen schwere Zeiten für US-Touristen an. Auslandsreisen werden zum teuren Vergnügen. Allerdings scheinen viele US-Amerikaner das Ausmaß des Verfalls der US- Währung noch nicht ganz verstanden zu haben. So waren einige von ihnen zutiefst verwundert, als Amsterdamer Wechselstuben im letzten Monat zeitweise den Umtausch → mehr lesen…

Vier Gehaltserhöhungen pro Jahr!

In Asien ist das kein Problem.

Hierzulande wäre man schon mit einer einzigen Gehaltserhöhung zufrieden, denn außer im öffentlichen Dienst und anderen großen Industrien haben die allermeisten Arbeitnehmer in den letzten Jahren statt Erhöhungen eher Gehaltskürzungen hinnehmen müssen. Der merkelsche „Auschwung“, der sowieso nur bei den Finanzämtern wegen der größten Steuererhöhungen in der Geschichte der BRD angekommen ist, geht an der in Mittelstandsbetrieben arbeitenden Bevölkerung vorbei.

In Ländern wie Indien oder China sieht die Welt dagegen anders aus: Hochqualifizierte Mitarbeiter sind kaum noch zu finden, die Löhne steigen und die Wechselbereitschaft der Mitarbeiter ist sehr groß. In den vergangenen 18 Monaten haben einige Banken die Gehälter bereits viermal angehoben. In einigen Bereichen der Bankenbranche wird in Asien inzwischen mehr → mehr lesen…

Verdi wird Aldi anzeigen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wird Strafanzeige gegen den Aldi Nord stellen.
Aldi hat offenbar jahrelang Zahlungen an den ehemaligen Bundesvorsitzenden der AUB Wilhelm Schelsky geleistet. Die AUB ist eine arbeitgeberfreundliche Betriebsräte-Organisation. Sie wurde von Aldi offenbar gezielt unterstützt, um die Bildung von anderen, nicht so arbeitgeberfreundlichen Betriebsräten in den Filialen zu verhindern. Und das, obwohl das Betriebsverfassungsgesetz eindeutig jede einseitige Einflußnahme des Unternehems verbietet. Verdi-Chef Frank Bsirske sprach in der Süddeutschen Zeitung von

kriminellen Machenschaften. Daß Aldi sich solcher Methoden bedient, um Gewerkschaftsarbeit zu unterdrücken, lässt Zweifel an der moralischen Integrität der dort Handelnden aufkommen.

Quelle: Financial Times Deutschland → mehr lesen…

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