Etliche Deutsche fliehen vor den Flüchtlingen nach Ungarn

Flüchtlingsfeinde werden selbst zu Flüchtlingen und suchen Schutz in Ungarn.

Das ist so schräg, das kann man sich wirklich nicht ausdenken. Derzeit gibt es viele Deutsche, die vermehrt nach Ungarn umsiedeln, weil sie sich vor der „Merkelschen Flüchtlingspolitik“ in Sicherheit bringen wollen.

Ungarn

Das ist genauso unglaublich wie lächerlich. Ausgerechnet nach Ungarn. Das Land, das 1989 als Erstes im Ostblock den Eisernen Vorhang zu Fall brachte, und das gleiche Land, aus dem Merkel aus humanitären Gründen im vergangenen Jahr Flüchtlinge, die über die sogenannte Balkanroute kamen, um Schutz in Europa nachsuchten, nach Deutschland aufnahm, weil der ungarische Regierungschef Viktor Orban die Flüchtlinge am Budapester Bahnhof unversorgt stranden ließ. Ausgerechnet in dieses widersprüchliche Land flüchten nun einige ausländer- und besonders flüchtlingsfeindliche → mehr lesen…

Steht das Ende der Fanmeile bevor?

Der Zuspruch der Fans läßt spürbar nach.

Die Europameisterschaft 2016 ist für die deutschen Fans gelaufen, und nicht nur, weil gestern Abend die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale äußerst unglücklich gegen Gastgeberland Frankreich ausgeschieden ist. Das Finale am kommenden Sonntag wird in Deutschland wohl nur auf spärliches Interesse stoßen.

Verhaltene Begeisterung

Doch das Abschneiden der deutschen Nationalelf ist dafür nur ein Aspekt. Auch während sich die Jungs um Bundestrainer Jogi Löw durch die Gruppenphase und die ersten K.O.-Spiele gespielt haben, suchte man die Begeisterung von 2006, die allgegenwärtig war,  als Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft austragen durfte, vergebens. Mehr als ein laues Interesse war bei Menschen, die sich nicht gerade zu den Hardcore-Fans zählen, nicht auszumachen.

Das spürten auch die Ausrüster und Hersteller → mehr lesen…

Danach googeln Briten nach dem Brexit.

Die Abstimmung zum Brexit ist gelaufen, doch viele Briten wissen immer noch nicht, worüber sie da eigentlich abgestimmt haben.

Man mag es ja kaum glauben, aber viele Briten scheinen tatsächlich völlig blind über den Brexit abgestimmt zu haben. Zu diesem Schluß muß man zumindest kommen, wenn man sieht, wonach die Briten am vergangenen Wochenende bei Google gesucht haben.

Der interessante Punkt dabei ist, daß diese Suchanfragen erst gestellt wurden, nachdem die Abstimmung zum Brexit, bei dem sich bekanntermaßen eine Mehrheit von 52 Prozent für den Ausstieg gestimmt haben, gelaufen ist.

Uninformierte Wähler

Besser wäre es gewesen, die Wähler hätte sich vor der Abstimmung darüber informiert, was ein Brexit in der Realität tatsächlich für sie bedeuten würde. Doch viele haben auf → mehr lesen…

Die Welt nach dem Brexit.

Der Austritt Großbritanniens hat nicht nur Auswirkungen auf das Königreich und die EU. Nach dem Brexit ist alles denkbar.

Die Briten haben entschieden. Etwas mehr als die Hälfte der Wähler, die an die Wahlurne gegangen sind, haben für den Brexit, den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gestimmt. Die Auswirkungen für das Königreich werden äußerst heftig werden.

Börsen

Was der Brexit wirtschaftlich bedeuten wird, kann man bereits heute früh, nur wenige Stunden nach der Auszählung der Stimmen an den Börsen der Welt erkennen. Allein der DAX gab bis zu 10 Prozent nach, an den anderen Börsen in Australien, Japan, Großbritannien, USA und anderen wichtigen Wirtschaftsnationen sieht es nicht anders aus. Heute machen sich die Spekulanten die Taschen voll. Wenn → mehr lesen…

Deutsche Einheit: Die Berlin-Bonn-Debatte

Heute vor 25 Jahren entschied der Bundestag den Umzug nach Berlin.

Am 20. Juni 1991 zeigte sich mit aller Härte, dass die Deutsche Einheit zuallererst eine Angliederung der DDR an die BRD war. Eine echte Vereinigung fand nicht statt. Der Osten sollte sich dem Westen unterordnen und möglichst schnell so werden wie der Westen.

Während sich für Ostdeutschland und deren Bewohner über Nacht praktisch das komplette Leben änderte und nichts mehr so war wie vorher, sollte sich für das alte Westdeutschland möglichst gar nichts ändern. So stellten sich zumindest viele Menschen und Politiker in der alten BRD die „Wiedervereinigung“ vor.

Bonn-Berlin-Debatte

Am klarsten kamen diese Vorstellung bei der Bonn-Berlin-Debatte zum Ausdruck. Im Frühjahr 1991 diskutierte die – mittlerweile offiziell wiedervereinigte → mehr lesen…

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