Ruhe sanft ebay

Am Anfang war eine klasse Idee: Warum alte Sachen zum Flohmarkt schleppen, wenn man doch im Internet bei weniger Aufwand viel mehr potentielle Käufer erreichen kann?
Alles lief super, die Verkäufer waren zufrieden und man konnte als Käufer sogar richtige Schnäppchen machen. Einige Auktionsportale kämpften mit immer mehr Service um die Anwender, man denke nur an ricardo oder alando. Das war vor 10 Jahren.

Dann kam ebay. Der Konzern kaufte einen Konkurrenten nach dem anderen auf oder verdrängte die übriggebliebenen erfolgreich vom Markt. Kunden-Service war nicht das Hauptaugenmerk von ebay. Stattdessen nervte man die Anwender mit immer höheren Gebühren und immer gleichen Textbausteinen. Die Arroganz des ebay „Servicecenter“ war mittlerweile sprichwörtlich. Aber der Konzern machte gute Umsätze und Gewinne. → mehr lesen…

Plünderung wegen Internet-Inserat

Ob das ein Aprilscherz von AFP und ZDF ist? Man darf gespannt sein. Folgende Story soll sich so in Oregon zugetragen haben:

Die Wohnung von Robert Salisbury aus Jacksonville (Oregon) soll am Samstag geplündert worden sein, weil ein Inserat im Internet [auf welcher Seite wird nicht verraten] dazu aufforderte, in seiner Wohnung nach „vielen nützlichen Dingen“ Ausschau zu halten, die er nach einem Umzug da zurückgelassen hätte. Dutzende Habgierige hätten die Gelegenheit genutzt und seine Wohnung regelrecht geplündert.

Salisbury merkte den Vorfall selbst, nachdem ihn eine Frau anrief, die sein Pferd abtransportieren wollte. Daraufhin sei er vom Arbeitsplatz zu seiner Wohnung gefahren. Unterwegs wären ihm dann schon viele seiner Habseligkeiten entgegen gekommen – allerdings auf fremden Ladeflächen…

Quelle: → mehr lesen…

Tauschbörsen wieder ohne Gefahr möglich?

Der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts, die Herausgabe von auf Vorrat gespeicherten Internet- und Telefondaten an die Staatsanwaltschaft vorerst nur zuzulassen, wenn ein Verdacht auf eine „schwere Straftat“ vorliegt, hat einen interessanten Nebeneffekt: Tauschbörsen, die Musik- und Videodateien zum illegalen Download anbieten, können offensichtlich wieder benutzt werden, ohne daß man Gefahr läuft, dafür bestraft zu werden.

Die Provider speichern zwar die IP-Adresse des Tauschbörsen-Nutzers auf Vorrat, herausgeben dürfen sie die Daten aufgrund des BVerfG-Beschlusses aber nicht. Eine Verfolgung der Tauschbörsen-Nutzer durch die Urheber ist damit so gut wie unmöglich geworden. Die unsäglichen Abmahnwellen gehören damit der Vergangenheit an und die einschlägig bekannte proMedia GmbH kann sich endlich sinnvollen Tätigkeiten zuwenden.

Quelle: FAZ → mehr lesen…

Porno + Bier = Internet

Alle Internetnutzer sind Pornogucker und Biertrinker. Das meint zumindest der ehemalige polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski. Diese sollten auf keinen Fall wählen dürfen.

„Ich finde das nicht toll, wenn ein junger Mensch vor seinem Computer sitzt, Pornos anguckt, Bier schlürft und abstimmt, wann es ihm passt“,

sagte Kaczynski in einem Interview, das am Mittwoch auf der Website seiner Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) erschien.

Zum Glück wurde Jaroslaw Kaczynski, der immer noch bei seiner Mutter wohnt und kein eigenes Konto hat, im Oktober 2007 als Ministerpräsident abgewählt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

So ein Mensch mit Macht in den Händen ist einfach zu gefährlich.


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