DIOXIN: Ilse Aigner schläft weiter.

Im Futter vorhandenes Dioxin hat deutschlandweit für gesperrte Höfe und verseuchte Lebensmittel gesorgt.

Ein Tierfutterproduzent aus Schleswig-Holstein hat dioxinverseuchtes Tierfutter in 5 Bundesländer geliefert. Über sogenannte technische Mischfette, die bei der Herstellung von Bio-Diesel(!) angefallen sind und dem Tierfutter beigemischt wurden, ist das Dioxin in die Futtertröge der Tiere gelangt. Allein in Niedersachsen sind über 1.000 Höfe mit Legehennen und Puten- und Schweinemast betroffen. → mehr lesen…

Nacktscanner sind unbrauchbar

Der Test am Hamburger Flughafen hat die Unbrauchbarkeit der Nacktscanner bewiesen.

Der mögliche Einsatz der sogenannten Körperscanner, besser bekannt als Nacktscanner, weil sie Einblicke unter die Bekleidung ermöglichen, in Deutschland soll in einem Test am Hamburger Flughafen untersucht werden. Zwei jeweils 130.000 EUR teure Nacktscanner vom Typ Provision ATD vom amerikanischen Hersteller L-3 Communications wurde eigens dafür Ende September 2010  an der Sicherheitsschleuse im Terminal des Hamburger Flughafens installiert.
Die Benutzung der Nacktscanner durch die Passagiere läuft bisher auf freiwilliger Basis. 220.000 von ihnen waren alle Sicherheits-, Datenschutz- und Gesundheitsrisiken egal und sie passierten beim Sicherheitscheck freiwillig einen Nacktscanner, wohl in der Annahme, dass die nervige und zeitintensive Maßnahme der Sicherheitskontrolle dann schneller ablaufen würde. Doch weit gefehlt, die → mehr lesen…

Neue AusweisApp lässt auf sich warten

Nach dem Bekanntwerden der Sicherheitslücken um den neuen Personalausweis gibt es immer noch keine neue AusweisApp.

Der nach Worten von Innenminister de Maizière „sicherste Personalausweis aller Zeiten“ hat immer noch massive Probleme. Und zwar genau bei der Sicherheit.

Nachdem die sogenannte AusweisApp, eine Software mit der man mithilfe des neuen Perso „online shoppen, Behördengänge, Dokumente schützen und elektronisch unterschreiben – und das alles bequem von zuhause aus“ erledigen können soll, keine 24 Stunden nach deren Freischaltung zum Download geknackt wurde, steht bis heute keine neue und vorallem sichere Version der AusweisApp zur Verfügung. Die Homepage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht immer noch so aus: → mehr lesen…

(K)Ein strahlendes Jubiläum: 50 Jahre Kernkraft.

Vor 50 Jahren ging das erste Atomkraftwerk in Deutschland in Betrieb.

In einem kleinen Örtchen in Unterfranken, das kurioserweise GROßwelzheim heißt, begann der feuchte Traum der Atomlobby. Am 13. November 1960 ging das Versuchs-AKW Kahl in Betrieb. Auch hier bestätigt sich mal wieder, daß an einem 13. einfach nichts Gutes entstehen kann.

Im Jahre 1960 war Deutschland in Sachen Atomkraft nicht mal ein kleines Licht. Die Briten hatten bereits 1956 in Sellafield das erste AKW, das bis zum heutigen Tag immer wieder durch massive Störfälle auffällt, in den kommerziellen Betrieb genommen. West-Deutschland hatte da nicht mal einen Forschungsreaktor. → mehr lesen…

Umfrage: Was passiert mit Castor?

Was passiert mit den Castor-Behältern, nachdem sie in Gorleben angekommen sind?

Der Castor-Transport vom Wochendende ist gelaufen. Die Medien waren zahlreich vor Ort und haben fleißig, gern auch live berichtet. Das Interesse am Transport und dem Widerstand aus der Bevölkerung war riesig. So standen eine Menge Reporter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (diese gern auch direkt nebeneinander, GEZ machts möglich) und auch der Privaten am Verladebahnhof in Dannenberg oder direkt am Tor zur Anlage in Gorleben.
Und hier steht extra „Anlage in Gorleben“, weil die Begrifflichkeiten doch munter durcheinander gehen. So wird Gorleben abwechselnd als Endlager, Zwischenlager oder einfach nur  als Salzstock bezeichnet. Was genau sich hinter den einzelnen Begriffen verbirgt und welcher davon der richtige ist, darüber schweigen sich die Medien → mehr lesen…

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