Telefonfirmen wollen sich nicht mit Schäuble treffen

Die anderen Telekommunikationsgesellschaften in Deutschland neben der Telekom lehnen ein Treffen mit Schäuble ab.

Die Einladung zum Krisentreffen in Berlin haben sie abgelehnt. Ein Sprecher von Debitel sagte dazu:

Wir sehen nicht, daß es ein branchenübergreifendes Datenschutz-Thema gibt.

Auch O2 und Vodafone werden an dem von Schäuble geforderten Treffen nicht teilnehmen. Der Vodafone Deutschland Chef vertritt die Meinung:

Bei den Vorkommnissen bei der Deutschen Telekom AG handelt es sich offensichtlich um Gesetzesverstöße in einem Unternhmen, nicht um grundsätzliche Sicherheitsfragen oder ein mangelndes Bewußtsein unserer Industrie für den Datenschutz.
Angesichts der Umstände, der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und der Tatsache, daß der Bund Gesellschafter der Deutschen Telekom AG ist, würde ich ein solches Spitzengespräch eher zu einem späteren Zeitpunkt begrüßen.

Schäuble reagiert eingeschnappt → mehr lesen…

Telekom Spitzelaffäre weitet sich aus

Die Staatsanwaltschaft Bonn hat jetzt ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Gestern wurde die Bonner Firmen-Zentrale durchsucht.

Auch bei T-Mobile und einem Berliner Dienstleistungsunternehmen (das hat offenbar die Telefonverbindungen der Aufsichtsratsmitglieder ausgewertet) standen die Ermittler auf der Matte. Gegen acht Personen, unter ihnen die ehemaligen Vorsitzenden von Vorstand und Aufsichtsrat Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel, wird ermittelt.

Neben dem Vorwurf, daß die Telekom Telefonverbindungen von Mitgliedern ihres eigenen Vorstands überwacht haben soll, geht es jetzt auch die Erstellung von Bewegungsprotokollen. Dabei sollen mit einer speziellen Software Bewegungsprofile von bestimmten Personen erstellt worden sein. Dazu wurden die Handydaten der Personen abgeglichen, so daß man immer wußte, wo sich das Handy und damit sein Besitzer gerade aufhalten.
Auch Bankdaten von Journalisten und Aufsichtsräten sollen → mehr lesen…

Bahn schafft den Intercity ab

Die Deutsche Bahn will die Kunden in die ICE-Züge treiben.

Der Intercity (IC) in seiner jetzigen Form soll abgeschafft werden. Ab 2015 kommen neue Züge, die dem Intercity Express (ICE) ähnlich sein werden. Die Preise werden dann natürlich auch steigen.
Hartmut Mehdorn, seines Zeichens Chef der Bahn AG, bestätigte das Aus für den IC am Dienstag vor Wirtschaftsjournalisten in Frankfurt.

Damit bleibt die Bahn ihrer alten Taktik treu: Preisgünstigere Verkehre werden ausgedünnt, um so die Preise verdeckt erhöhen zu können. Am liebsten hätte sie es, wenn alle nur noch ICE fahren würden.

Mehdorn, die Bahn und die Börse: Wie der Bürger auf der Strecke bleibt*

Die ganze Vorgehensweise erinnert stark an das Ende der Interregios. Die Interregios wurden damals aus → mehr lesen…

Erste Milchregale leer – oder wo liegt Böklund?

Erste Milchregale bleiben wegen des Lieferboykotts der Milchbauern leer.

Das behauptet zumindest die Website www.lieferstopp-bdm.de. Das ist eine Website des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM) zur aktuellen Aktion, mit der ein „fairer“ Preis für die Milch durchgesetzt werden soll.

Auf dieser Seite behauptet der BDM:

In Hamburg wurden erste leere Regale festgestellt, gleiches gilt für Mecklenburg-Vorpommern.

In Mecklenburg-Vorpommern soll in Böklund ein erstes Milchregal leer gewesen sein. Problem ist nur, daß es in Mecklenburg-Vorpommern gar keinen Ort Böklund gibt! Nicht mal eine Gemeinde, die so ähnlich wie Böklund klingt, konnte gefunden werden, bestätigte auch die Landesregierung in Schwerin.

Milch besser nicht

Es gibt nur ein Böklund und das liegt in Schleswig-Holstein und ist eher für Würstchen bekannt.

Quelle: FTD → mehr lesen…

Bauern liefern keine Milch mehr

Aus Protest gegen die Milchpreise wollen die Bauern ab Dienstag keine Milch mehr liefern.

Die deutschen Bauern wollen mit diesem Lieferstopp gegen die Preispolitik der Molkereien protestieren. Am Dienstag soll der Lieferboykott beginnen. Solange keine neuen Milchpreise erreicht werden, soll keine Milch mehr an die Molkereien fließen.

Es bleibt uns nur noch die Möglichkeit, unsere Milch als
Druckmittel einzusetzen. Milch ist Macht, und wir haben die Milch,

sagte Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchbauern (BDM). 88 Prozent der Milchbauern hatten sich in einer Befragung für den Lieferstopp ausgesprochen.

Milch besser nicht*

Ziel der Bauern ist es, einen höheren Preis durchzusetzen. Sie verlangen einen Milchpreis von mindestens 40 Cent pro Liter. Zur Zeit erhalten sie in Norddeutschland von den Molkereien nur → mehr lesen…

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